Zent rum für Naturheilkunde

Antihomotoxische Therapie 

Was bedeuten Homotoxikologie und antihomotoxische Therapie?
Die Homotoxikologie ist die Lehre von den für den Menschen schädlichen Substanzen.

Die antihomotoxische Therapie ist die Bezeichnung für die Behandlungsform, die auf der Homotoxikologie beruht.

Jeder Mensch stellt ein Fließsystem dar, das sich im Gleichgewicht befindet. Stoffe (auch Schadstoffe) werden vom Körper aufgenommen, verstoffwechselt und wieder ausgeschieden. Dieses Gleichgewicht wird gestört, wenn zu viele Schadstoffe (Homotoxine) den Körper überschwemmen oder der Körper aufgrund einer Stoffwechselstörung diese Schadstoffe nicht ausscheiden kann. Die körpereigenen Abwehrkräfte können dann diese krankmachenden Schadstoffe nicht mehr neutralisieren. Der Organismus reagiert auf diese Homotoxinbelastung mit Krankheitserscheinungen. In der antihomotoxischen Therapie wird darum ein Medikament ausgewählt, das die Abwehrmechanismen des Körpers stimuliert. Die krankmachenden Schadstoffe werden neutralisiert und ausgeschieden und so das natürliche Gleichgewicht wieder hergestellt. Diese Medikamente nennt man antihomotoxische Präparate. Sie enthalten verschiedene Wirkstoffe, potenziert nach den Grundsätzen der klassischen Homöopathie von Samuel Hahnemann.

Wie wirken antihomotoxische Präparate?
Antihomotoxische Präparate stimulieren die Abwehrkräfte des Körpers und verbessern die Körperfunktionen, während chemisch definierte Medikamente Krankheitssymptome unterdrücken und Abwehrmechanismen blockieren können. 

Wer hat die Homotoxikologie entwickelt?
Begründer der Homotoxinlehre ist der Arzt Dr. med. Hans-Heinrich Reckeweg (1905 - 1985). Schon während seines Studiums interessierte sich Reckeweg für die Homöopathie und ließ sich 1932 als praktischer Arzt für Homöopathie in Berlin nieder.

Heute ist die Homotoxikologie und die antihomotoxische Therapie eine weit verbreitete Therapieform und wird teilweise im Rahmen der naturheilkundlichen Verfahren an Universitäten gelehrt.

Was ist der Unterschied zur Einzelmittelhomöopathie Hahnemanns's?
Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden - diesem Wahlspruch Hahnemanns liegt das homöopathische Wirkprinzip zugrunde. Hahnemann wusste aus eigener Erfahrung, dass manchmal eine chronische Krankheit durch eine andere hinzukommende geheilt werden kann. Diese Erkenntnis nutzte er, indem er dem Patienten einen Arzneistoff verabreicht, der beim gesunden Menschen eine ähnliche Krankheit hervorruft. Hahnemann erzeugte mit diesem jeweiligen Arzneistoff also eine ”künstliche Krankheit”, die einen spezifischen Reiz auf den Organismus ausübt, zusätzlich Abwehrkräfte mobilisiert und so den Heilungsprozess aktiviert. Diese Suche nach dem jeweils krankheitsspezifischen Einzelmittel in der Homöopathie ist sehr zeitaufwendig und damit auch kostenintensiv.

Reckeweg hat darum antihomotoxische Kombinationspräparate entwickelt, die nach Anwendungsgebieten eingesetzt werden können. Das zeitaufwendige Repertorisieren (Arzneimittelsuche) entfällt damit. Diese Kombinationspräparate enthalten mehrere Wirkstoffe und eignen sich aufgrund ihres breiten Wirkspektrums besonders zur Therapie von komplexen Krankheitserscheinungen. 

Welche Krankheiten können behandelt werden?
Einer der Schwerpunkte der antihomotoxischen Therapie sind chronische und degenerative Erkrankungen (Verschleißerkrankungen).

Aber auch akute Erkrankungen wie zum Beispiel Erkältungskrankheiten, grippale Infekte und Sportverletzungen lassen sich gut antihomotoxisch behandeln. 

Hat die antihomotoxische Behandlung Nebenwirkungen?
Auch die antihomotoxische Therapie kann - wie die Therapie mit homöopathischen Einzelmittel - Nebenwirkungen hervorrufen. In der Regel treten aber Nebenwirkungen sehr selten auf, denn diese Therapie gilt als ausgesprochen risikoarm.

Werden die Präparate von den Krankenkassen bezahlt?
In der Regel werden die Kosten der Arzneimittel auch von den privaten Krankenversicherern und Beihilfestellen erstattet. 

Was kosten antihomotoxische Arzneimittel?
Die antihomotoxischen Präparate sind ausgesprochen preisgünstig und entsprechen so den Forderungen des Gesundheitsstrukturgesetzes nach einer wirtschaftlichen Arzneimitteltherapie. Da die antihomotoxische Therapie risikoarm ist, verursacht sie kaum Folgekosten aufgrund von behandlungsbedürftigen Nebenwirkungen.

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