Zentrum für Naturheilkunde


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Cornelia Holl
 

Kontakt:  cornelia.holl@naturheilpraxis-haeckel.de

 

 

Reisen mit Krafttieren

der Personal Totem Pole Process  

Die erste Begegnung 

Ich liege bequem auf einer Matte. Neben mir sitzt meine Begleiterin. Sie führt mich zuerst durch eine Entspannungsphase, danach bittet sie mich, mich auf mein Wurzelchakra am unteren Ende meiner Wirbelsäule zu konzentrieren und mit meiner inneren Stimme nach dem Tier zu rufen, das dort wohnt. Ich bin etwas nervös – wer weiß, was mir alles begegnen wird – und sehe erst einmal überhaupt nichts. Nur ein blendend weißes, grelles Licht. Mir wird ganz heiß. Ich erzähle das meiner Begleiterin. Sie sagt: "Frage das Licht, was es braucht." Zwar höre ich keine Antwort, doch ich weiß auf einmal, ich brauche Kühlung – Wasser. Im nächsten Moment stehe ich an einem schönen Sandstrand mit den Füßen im Meer. Meine Anspannung läßt nach. Ein großer Wal kommt gemächlich auf mich zu geschwommen. Er ist mein erstes Chakratier.

In der nächsten Stunde lerne ich meine sieben Chakratiere kennen, zu dem Wal gesellte sich eine große weiße Schlange, eine Wölfin, eine Bärin, ein Bussard, ein brummiger Dachs und ein weißer Schwan. Jedes Tier hatte mir etwas zu sagen, jedes zeigte mir etwas, was mir bisher entgangen war, ließ mich etwas begreifen, machte mir Mut und bestärkte mich, meiner Intuition zu trauen und meinen Weg zu gehen.

Heute weiß ich nur noch wenige Einzelheiten, aber ich weiß noch, wie freudig und energiegeladen ich nach meiner Reise den Raum verließ.

Eine andere Frau kam nach ihrer ersten Reise aus dem Zimmer, schaute sich mit großen Augen um und sagte staunend: "Ist die Welt noch die gleiche wie vorher?"

Nicht jede erste Reise in das Land der eigenen Seele hat so eine nachdrückliche Wirkung. Aber jede bringt den Reisenden ein Stück weiter zu sich selbst, zu seiner eigenen Kraft, seinem eigenen inneren Wissen.

Was mich schließlich überzeugte, selbst die Ausbildung zum "Imagery Guide" zu machen, war die Selbstbestimmtheit und die persönliche Freiheit, mit der im Personal Totem Pole Process © jegliche Entwicklung stattfindet. Nicht der Begleiter bestimmt, wohin die Reise geht, sondern immer die Krafttiere, die eigenen inneren Führer des Reisenden.

Es gibt keine Regeln oder Normen, kein "du sollst" oder "du mußt", es zählt nur das innere Wissen und die Botschaften, welche die Tiere uns übermitteln.

Durch das Reisen erlangt man auch ein zunehmendes Vertrauen in die eigene innere Stimme und die innere Führung und bekommt manchmal Unterstützung in ganz alltäglichen Situationen. Zum Beispiel rief eine Frau, die mit ihrer Ernährung unzufrieden war, ein Tier des Genießens. Das gab ihr immer wieder vergnügte Kommentare, wenn sie vor einem vollen Buffet stand und es fragte, was sie nun essen sollte.

 

Wie funktionieren diese "Traumreisen"?

 Der Zustand beim Reisen fühlt sich ein bißchen an, wie ein Halbschlaf morgens, kurz vor dem Aufwachen, wenn man seinen Träumen noch nachhängt, aber schon bewußt wahrnimmt, daß man träumt. Man läßt die Bilder hochsteigen und kann – anders als bei einem Nachttraum – auch in gewisser Weise eingreifen. Man kann mit den Tieren oder Wesen, die einem erscheinen, reden, man kann ihnen Fragen stellen und ihnen die eigenen Gefühle mitteilen. Man kann tun – oder auch nicht tun – was sie einem raten. ("Nein, in diese dunkle Höhle möchte ich nicht hineingehen." Wenn man das in einer Reise zu seinem Helfertier sagt, bekommt man vielleicht als Antwort: "Das ist klug von dir. Du mußt deine Nase nicht überall hineinstecken." Vielleicht sagt es aber auch: "Dort drinnen ist etwas, das für dich sehr wichtig ist. Du solltest es dir ansehen." Wenn man dann sagt: "es macht mir aber Angst. Würdest du mich begleiten?", bekommt man möglicherweise als Antwort: "Natürlich. Ich bleibe bei dir, so lange du mich brauchst.")

Dieser enge Kontakt zu den inneren Helfern und das Zulassen aller Gefühle, die beim Reisen entstehen, kann unglaublich heilsam wirken.

Die Tiere wissen immer, was gerade ansteht, welche Themen bearbeitet werden sollten und sie führen den Reisenden mit viel Feingefühl und Präzision genau dort hin.

Die Ausbildung

 Die Methode des Personal Totem Pole Process © (PTPP) wurde von Prof. Dr. Elligio Steve Gallegos "entdeckt". Er unterrichtete an einer amerikanischen Universität Psychologie nach C. G. Jung. In seiner Freizeit erfuhr er von der indischen Chakren-Lehre und beschäftigte sich mit den kunstvollen indianischen Totempfählen. (Die nichts mit Marterpfählen zu tun haben...) Eines Tages fiel ihm beim Joggen plötzlich auf, daß auf jedem Totempfahl sieben Tiere dargestellt sind. Da es in der klassischen indischen Lehre auch sieben Chakren gibt, schaute er einfach während des Laufens nach, ob er in seinen Chakren Tiere sehen konnte. Er konnte. Und was er von seinen Tieren erfuhr, berührte ihn so sehr, daß er das Verfahren auch sofort in seiner Praxis bei seinen Patienten einsetzte. Damit hatte er endlich gefunden, was er so lange schon gesucht hatte. Ein Weg, auf dem sich die Menschen selbst heilen konnten.

Mittlerweile bildet er (oder ausgewählte Schüler von ihm) in den USA und mehreren europäischen Ländern Psychotherapeuten und interessierte Laien in dieser Methode aus. In der Ausbildung lernt man relativ wenig "Techniken" aber – wenn man bereit dazu ist – sehr viel über sich selbst. Denn wer nicht selbst zumindest einigermaßen heil ist, kann auch niemand anderes den Weg zur Heilung bahnen.

 Weitere Informationen zum Personal Totem Pole Process finden Sie im Internet unter www.tiefe-imagination.de (die offizielle deutsche Internetseite) oder www.deepimagery.org.

 

Möglichkeiten der Reisen

 

Eigentlich kann man zu praktisch jedem Thema oder Problem reisen. Hier eine Auswahl der möglichen Themen:

 

ö      Die Basisreise ist meistens die Reise zu den Chakratieren. Sie stellen wichtige Kräfte in unserer Seele dar. Ihre Kraft und Gesundheit stärkt auch ihren 'Besitzer'.

ö      Reise zu einzelnen Körperteilen. Das kann der Kopf, Augen, Ohren, Arme, Beine oder Füße sein, es können aber auch Organe "bereist" werden. Während unserer Ausbildung bekam eine Frau eine heftige Blasenentzündung, die auf Antibiotika nicht reagierte. Nach einer Reise zum Tier der Blase wurde die Entzündung rasch besser und verschwand vollständig innerhalb weniger Tage.

ö      Polaritätenreisen: Hier werden Tiere zu einem Gegensatzpaar gerufen, z. B. das Tier des Lebens und das Tier des Sterbens oder – etwas weniger drastisch – z. B. das Tier der Freiheit und das Tier der Bindung.

ö      Beziehungsreisen: Wer seine eigenen Chakratiere kennt, kann auch die Chakratiere einer anderen Person rufen, die für den Reisenden wichtig ist. Das kann der Partner oder die Partnerin, ein Kind oder Elternteil sein, z. B. wenn die Beziehung gerade schwierig ist. Es kann aber auch jemand sein, der für den Reisenden nicht (mehr) erreichbar ist. Beziehungsreisen können sehr heilsam und sehr klärend sein. Häufig ändert sich dadurch auch ohne weiteres Zutun die reale Beziehung.

ö      Reise zu bestimmten Gefühlen. Wer immer wieder über heftige Gefühle stolpert, kann auch dafür ein Tier rufen, z. B. das Tier der Trauer oder das Tier der Wut. Manchmal gelangt man in der Reise dann an die eigentliche Quelle der Gefühle. (Wer beispielsweise einen 'Putztick' hat, kann auf diese Art erfahren, was er da eigentlich wegschrubben möchte und kann diese ursprüngliche Erfahrung auch heilen.)

 

Umgang mit heftigen Gefühlen

 Es kann sein, daß während einer Reise traumatische Erlebnisse wieder ins Bewußtsein kommen. Ich habe ein tiefes Vertrauen in das Wissen der Tiere, ob, wie und wann solche Erfahrungen ans Licht kommen. Es steigt nie mehr hoch, als der Reisende verkraften kann. Häufig verläuft der Heilungsprozess über längere Zeit, werden die verschiedenen Ebenen des Problems in mehreren Reisen bearbeitet. Fast immer unterstützen die Tiere 'ihren' Menschen dabei liebevoll und unerschütterlich.

 

Für wen ist der Personal Totem Pole Process geeignet?

 Grundsätzlich kann jeder "reisen". Bilder sind die älteste Sprache unseres Gehirns und jeder Mensch hat Zugang zu ihnen. Wer mehr über sich selbst erfahren möchte und dabei sein eigener Herr bleiben will, ist hier gut aufgehoben.

Menschen, die sehr rational sind und alles logisch und ordentlich haben wollen, haben oft erst einmal Schwierigkeiten, sich auf die bunte Bilderwelt in ihrem Inneren einzulassen. Das kann sich sehr schnell ändern, wenn sie es möchten.

Wer sich für seine Träume interessiert und/oder aufmerksam auf seine Intuition lauscht, (bzw. glaubt, das es so etwas überhaupt gibt), dem fällt das Reisen in der Regel sehr leicht.

Wer sich tief auf diesen Prozess einläßt, der findet hier Heilung, Lebendigkeit und einen Weg zu seiner Ganzheit.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Reise!

Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich die Bücher von E.S. Gallegos

 ö      In die Ganzheit; Neue Erde Verlag, Saarbrücken

ö      Den Schamanen in sich entdecken; Erd-Verlag, München

ö      Indianisches Chakra-Heilen; Erd-Verlag, München

ö      Little Ed und seine Reise zu den Tieren der Kraft; Neue Erde Verlag, Saarbrücken

 

Workshops:

Schamanisches Chakra-Heilen

 Die sieben Chakren, sieben Energiezentren zwischen unserem Scheitel und unserem Steißbein angeordnet, verkörpern verschiedene physische und emotionale Zustände.

Z. B. steht der Solarplexus unter anderem auf körperlicher Ebene für Bauch, Magen, Leber und Niere und auf der emotionalen Ebene für Verantwortung, Entscheidungsfreudigkeit, Selbstachtung und Selbstvertrauen. Schwierigkeiten auf der emotionalen Ebene wirken sich oft auf den Körper aus. (Etwas schlägt einem auf den Magen, man kann etwas nicht verdauen...)

Jeder Mensch hat ein oft tief verstecktes, intuitives Wissen, wie Heilung speziell für ihn möglich ist.

In diesem Workshop nehmen wir über die Imagination, die eigene Vorstellungskraft, Kontakt zu diesem inneren Wissen auf.

Wir besuchen jedes einzelne der sieben Chakren und treffen den dort wohnenden inneren Helfer. Welche Art von Tier oder Wesen erscheint, ist ganz abhängig vom Reisenden und seinem momentanen Seelenzustand. Der Kontakt zu diesen inneren Helfern hat enorm heilende Wirkung, er kann alte Verletzungen heilen und verschüttete Fähigkeiten freisetzen.

 

Frau sein: Last oder Lust 

Frauen gehen heute ihre eigenen Wege, sie machen Karriere, kümmern sich um ihre Kinder und haben meistens noch die Küche am Bein. Die alten Vorstellungen von Weiblichkeit tragen heute nicht mehr, jede Frau muß ihren eigenen Weg und ihr eigenes Selbstverständnis finden.

In diesem Kurs spüren wir in uns hinein: kann ich meine Weiblichkeit ganz annehmen, mit allem was dazu gehört? Kann ich meine weichen Seiten noch spüren oder bin ich hart geworden, um zu überleben? Mag ich meinen Körper, so wie er ist? Mag ich mich selbst, so wie ich bin?

 Über die heilende Kraft der Imagination nehmen wir Kontakt zu unseren inneren Helfern auf und sehen, was in uns geheilt und was gestärkt werden möchte.

 

Mann sein zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Mann sein heute ist ein Spagat zwischen vielen verschiedenen Erwartungen. Die Frau oder Freundin erwartet einen echten Partner, die Schwiegermutter einen guten Versorger für ihre Tochter, der eigene Vater einen ‚ganzen Kerl‘ (was immer das sein mag), der Chef will einen Macher, die Kinder ein Vorbild, das auch mal mit ihnen Pferde stiehlt. Wo bleiben Deine eigenen Wünsche? Hast Du Zugang zu Deinen Träumen? Was erwartest Du von Deinem Leben? Wie weit liegen Dir Deine verschiedenen Rollen, die Du spielst und wie weit sperren sie Dich ein? Genießt Du Dein Leben? Was fehlt Dir?

Was glaubst Du, tun zu müssen, um geliebt zu werden und was möchtest Du eigentlich tun?

 

Diesen Fragen werden wir mit unseren inneren Helfern nachspüren. Über die tiefe Imagination arbeiten wir mit dem Tier/Wesen der Männlichkeit und Weiblichkeit, dem Wilden und dem Zahmen, der Liebe und der Ablehnung.

Weitere oder auch ganz andere Themen können im Lauf des Seminars spontan auftreten und bearbeitet werden.

 

Dauer:              2 Tage mit Übernachtung

Termin:             auf Anfrage

 

 

 

www.tiefe-imagination.de
www.deepimagery.org


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